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Goldregen (Laburnum anagyroides)
Alle Pflanzenteile des Goldregens enthalten das Alkaloid Cytisin und sind hochgiftig, besonders die Samen. Nach dem Verzehr treten Krämpfe, Erbrechen und starke Atemstörungen auf. Schon wenige Samen können lebensbedrohlich sein.
Fingerhut (Digitalis purpurea)
Der Rote Fingerhut enthält herzwirksame Glykoside wie Digitoxin und Digitalis, die schon in kleinen Mengen stark giftig wirken. Eine Vergiftung führt zu Übelkeit, Sehstörungen und schweren Herzrhythmusstörungen. Die Pflanze wird medizinisch streng kontrolliert genutzt, ist aber roh hochgefährlich.
Tollkirsche (Atropa belladonna)
Die Schwarzglänzenden Beeren der Tollkirsche enthalten Atropin und Scopolamin, das sind starke Nervengifte. Bereits wenige Beeren können bei Kindern lebensbedrohlich wirken. Symptome umfassen Unruhe, Halluzinationen, Herzrasen und Atemlähmung sowie vergrößerte Pupillen.
Eisenhut (Aconitum napellus)
Der Blaue Eisenhut gilt als die giftigste Pflanze Europas und enthält Aconitin, das bereits über die Haut aufgenommen werden kann. Erste Symptome sind Kribbeln und Taubheit, gefolgt von Herz- und Atemstörungen. Ohne sofortige medizinische Hilfe verläuft eine Vergiftung häufig tödlich.
Riesen-Bärenklau (Heracleum mantegazzianum)
Der Pflanzensaft des Riesen-Bärenklaus macht die Haut extrem lichtempfindlich und führt bei Sonneneinwirkung zu schweren Verbrennungen. Bereits kurze Berührungen können zu Blasen, Narben und lang anhaltenden Schmerzen führen. Die Pflanze breitet sich stark aus und gilt als invasive Art.
Chaos im Labor
Im alten Hexenlabor ist etwas durcheinander gekommen und die Tinkturen haben keine Beschriftung mehr… Wie gut, das im Laborbuch verschlüsselt festgehalten wurde, welche Flasche, welches Gift enthält. Kannst du mit den Hinweisen und dem Wissen über die Pflanzen, deren Giften und Wirkungen, die fehlenden Beschriftungen wieder zuordnen ?





