Arten-Rätsel 18: Rätselhafter Baumwuchs – Teil 2

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Im Wald wurde entdeckt, dass an einer Stelle mehrere junge Baumkeimlinge wachsen. Aber etwas ist merkwürdig: In den letzten Jahren wurde dort kein Baum gefällt, keine Samen ausgestreut, und es gab keinen Windwurf. Wie kann das sein?

An Tag 9 unseres Adventskalenders hast du bereits herausgefunden, welche Bäume von dem rätselhaften Baumwuchs betroffen sind. In den letzten Tagen bist du dem Rätsel weiter auf die Spur gegangen und hast die merkwürdigen Erscheinungen sowie Auffälligkeiten in deren Umfeld genauer untersucht.

Besonders verdächtig sind dir einige Tiere aufgefallen, die sich in der Nähe des Tatorts regelmäßig aufhalten und den Eindruck erwecken, als würden sie Dinge im Boden suchen. Um dieses Verhalten besser analysieren zu können beginnst du, zu recherchieren.

Deine Recherche ergibt folgende Informationen:

Winterverstecke im Tierreich

Maulwurf

Maulwürfe

  • lagern lebende Regenwürmer unterirdisch ein, indem sie in deren Köpfe beißen und sie so verstümmeln
  • sammeln im Herbst so viele Regenwürmer, dass die damit ihren Energiebedarf für den ganzen Winter decken können

Eichelhäher

Eichelhäher

  • sammelt Eicheln, Haselnüsse, Bucheckern und andere Nüsse
  • versteckt oder vergäbt gesammelte Nüsse in Baumspalten und Erdlöchern
  • kann sich bis zu 6.000 Verstecke merken
  • bis zu 10 Eicheln passen in seinen Mund (inkl. Kehlsack)

Eichhörnchen

Eichhörnchen

  • verstecken über das ganze Jahr bis zu 10.000 Nüsse und Samen im Boden, in Laubhaufen oder in Baumritzen
  • Besonders beliebt: Buche, Eiche, Kiefer, Ahorn und Fichte, aber auch Kastanien und Nüsse
  • vergessen 25 bis 75 Prozent davon
  • trennen verschiedene Nuss-Arten räumlich voneinander
  • trocknen Pilze und verstauen sie in Bäumen
  • können Vorratslager unter einer Schneedecke von bis zu 30cm wittern

Feldmaus

Feldmäuse

  • Nahrung im Sommer: Klee, Raps und Luzerne
  • Nahrung im Winter: Unterirdische Pflanzenteile, Rindenstücke und Samen
  • sammelt Nahrung in Eingängen und Vorratslagern des Baus
  • kann maximal vier Stunden ohne Nahrung auskommen
  • Bauten liegen meist zwischen 40 und 60 cm tief

Quellen:
https://www.saemereien.ch/blog/wintervorbereitungen
https://nationalgeographic.de/tiere/2018/10/verrueckte-vorratskammern-im-tierreich/
https://www.deutschewildtierstiftung.de/wildtiere/feldmaus, https://www.tierschutzverein-ahlen.de/tiere-der-heimat-detailseite/feldmaus-von-maeusejahr-und-ernteplage.html
https://www.forstpraxis.de/fuenf-skurrile-fakten-zum-eichelhaeher-der-helfer-des-waldbesitzers-22554
https://baden-wuerttemberg.nabu.de/tiere-und-pflanzen/saeugetiere/nagetiere/eichhoernchen.html
https://www.geo.de/natur/tierwelt/endlich-verstehen-wie-finden-eichhoernchen-eigentlich-ihre-versteckten-30175006.html
https://www.lwf.bayern.de/waldschutz/kleinsaeuger/064070/index.php
https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/saeugetiere/nager/04566.html

Tipp: Siehe dir nochmal genau an, was du an Tag 9 herausgefunden hast!

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